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Journalisten helfen Journalisten e.V. (JhJ) wurde 1993 gegründet, als der Krieg in Ex-Jugoslawien auch unter Journalisten die ersten Opfer gefordert hatte. Zu ihnen gehörte auch der Reporter der Süddeutschen Zeitung, Egon Scotland. In Erinnerung an ihn, an die Fotografin Anja Niedringhaus (ermordet 2014 in Afghanistan ) und viele weitere getötete und verfolgte Kolleginnen und Kollegen versucht JhJ weltweit in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen und deren Familien in Kriegs- und Krisenregionen zu helfen. Einer der ersten, denen geholfen wurde, war der bosnische Autor Dzevad Karahasan. Zu den Mitbegründern von JhJ gehörte auch der SZ-Journalist Herbert Riehl-Heyse (1940 – 2003). Im Jahr 2004 erhielt JhJ den Leipziger Medienpreis.

 

Changing lanes

By Meera Jamal

Looking at the colourful display of my cakes, that represent beauty, colours, creativity and my passion for them, people who have known me from my journalist days, always ask, “But what about journalism?“. My answer that, “I am happy making cakes“, never seems to satisfy them. They would then go on explaining how well I use to write and how well-appreciated my articles were.

The truth is, making cakes is my escape from the reality around me. It kind of satisfy my innate wish to make things look beautiful, pleasant and appealing — something, that I never achieved working as a journalist. I now help people celebrate their happiness, something, that I hardly did while being a journalist. Read full article.

 

Aus dem Freiluftgefängnis ins Exil

Von Zeynep Mert*

„Lass uns zu Mama gehen, ich mag es hier nicht“, weinte mein Sohn und umarmte seinen Vater auf der Couch in einer Altbauwohnung in Deutschland an jenem Dienstagnachmittag.

Nach drei Stunden Flug fühlte er sich unwohl in der fremden Wohnung, in der er weder sein Spielzeug fand noch sein Spielzelt, in dem wir Bücher gelesen und gekuschelt hatten.

Es war schwer, einem zweieinhalb Jahre alten Kind zu erklären, warum Mama und Papa aus ihrer Heimat geflohen waren in ein Land, in dem sie kaum jemanden kannten und nicht wussten, was sie in Zukunft erwartete. Weiterlesen.

*Zeynep Mert ist eine türkische Journalistin. Sie schreibt unter Decknamen, weil sie Vergeltung gegen ihre Familienmitgieder in der Türkei befürchtet. Deutsch: Tim Neshitov

 

In Burundi verfolgt, in Deutschland prämiert

Ines Gakiza

Die Radiojournalistin Ines Lydie Gakiza aus dem ostafrikanischen Land Burundi erhält den Johann-Philipp-Palm-Preis 2016. Sie lebt gerade als Stipendiatin der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und mit Unterstützung von JhJ in der Freien und Hansestadt (Foto: HH Stiftung). Eine Würdigung von Carl Wilhelm Macke.

 

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Latest News

TERMINE

4. Dezember 2016

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NEUE LITERATUR

Marc Engelhardt ( Hrsg.)
Die Flüchtlingsrevolution“ –
Wie die neue Völkerwanderung die ganze Welt verändert
(mit Beiträgen u.a. von Bettina Rühl, JhJ )
Weltreporter.Net
Pantheon Verlag, München, 2016 , 351 S.

Christiane Schlötzer
„Lesereise Türkei“
Picus Verlag,
Wien 2016

Henning Klüver ( Hg. )
„Mailand“
Eine literarische Einladung
Berlin, 2016, 140 S.

Dzevad Karahasan
„Der Trost des Nachthimmels“
Roman
Frankfurt am Main, 2016

Christiane Grefe
„Global Gardening“
Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?
München, 2016

Zora del Buono
„Das Leben der Mächtigen“
Reise zu den alten Bäumen
Berlin, 2015

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