Wir

Der Vorstand

Karl Hoffmann

Karl Hoffmann



Christiane Schlötzer

Christiane Schlötzer



Dr. Helga Montag

Dr. Helga Montag



Ralph Gladitz

Ralph Gladitz



Carl Wilhelm Macke

Carl Wilhelm Macke



Jutta Prediger

Jutta Prediger



Tim Neshitov

Tim Neshitov

"Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."
Artikel 19 der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen vom Dezember 1948.

Über "Journalisten helfen Journalisten" e.V
Journalisten helfen Journalisten e.V. (JhJ) hilft in Not geratenen Journalisten und ihren Familien aus Kriegs- und Krisengebieten. Schnell und unbürokratisch.

Jedes Jahr werden unzählige Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Arbeit getötet. Mehrere hundert Journalisten werden weltweit jährlich inhaftiert und gefoltert. Nur in spektakulären Einzelfällen erfährt die Öffentlichkeit vom Schicksal der verfolgten, verletzten, vertriebenen oder getöteten Journalisten. Noch seltener erfährt sie von der Not ihrer Familien.

Journalisten helfen Journalisten e.V. (JhJ) wurde 1993 gegründet, als der Krieg in Ex-Jugoslawien auch unter Journalisten die ersten Opfer gefordert hatte. Zu ihnen gehörte auch der Reporter der Süddeutschen Zeitung, Egon Scotland. JhJ ist ein unabhängiger und überparteilicher Verein. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Not geratenen Kolleginnen und Kollegen und deren Familien solidarisch zu helfen.

Unsere Schwerpunkte
Der Schwerpunkt der Arbeit von JhJ lag in den Anfangsjahren vornehmlich auf dem Balkan. Inzwischen hilft JhJ Kolleginnen und Kollegen in vielen Ländern in aller Welt. So unterstützte der Verein in den letzten Jahren u.a. Journalistinnen und Journalisten aus Tunesien, Afghanistan, Ägypten, Mexiko, Somalia, Kenia, Uganda, Kasachstan, Irak, Belarus, Pakistan, Iran und Syrien mit Hilfen zum Lebensunterhalt, bei medizinischer Behandlung oder der Wiederbeschaffung zerstörter Arbeitsmittel.

JhJ ist Mitglied im Netzwerk Journalists in distress und arbeitet mit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte, der Palm-Stiftung (Schorndorf/Baden-Württemberg ), mit der Lichterkette (München), dem Weltreporter.net, European Centre for Press and Media Freedom (Leipzig), Amnesty International, und von Fall zu Fall auch mit anderen Hilfsorganisationen zusammen. Finanziert wird die ehrenamtliche Arbeit des Vereins ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

Den Verein unterstützen mit ihrer Mitgliedschaft u.a.:
Zora del Buono (mare), Eva Corell (BR), Matthias Drobinski (SZ), Martin Durm (SWR), Karin Fischer (Deutschlandfunk), Susanne Fischer (Free Lance, Beirut), Angela Fitsch ( HR ), Sybille Giel (BR), Christiane Grefe ( ZEIT ), Ellen Hofmann (arte), Nancy Isenson (Deutsche Welle), Wolfgang Krach (SZ), Sandra Maischberger (ARD), Peter Münch (SZ, Tel Aviv), Ursula Ott ( Chrismon ), Bernd Niebrügge (BR), Alexandra Rank (WDR), Wolfgang Rattay (Reuters), Judith Raupp (Free Lance, Goma, Ost-Kongo), Elke Reichart ( Leutstetten ) Dagmar Reim ( Berlin ), Rebecca Roth ( Neue Deutsche Medienmacher ) Bettina Rühl (Free Lance, Nairobi), , Annette Ramelsberger (SZ), Thomas Schiller (epd), Peter Schmalz ( Presseclub, München ) Kai Strittmatter (SZ), Jutta Steinhoff ( dpa ), Jana Simon (ZEIT), Nada Weigelt (dpa)


NEUES JHJ-BASISLAGER

Gut zwanzig Jahre lange befand sich das 'JhJ-Basislager' in der Privatwohnung des Geschäftsführers im münchner Stadtteil Haidhausen . Im Hintergrund das Ticken der Eieruhr, neben dem Schlafzimmer und umgeben von Bügelwäsche wurden hier am Schreibtisch die Nachrichten von Mord & Totschlag auf allen fünf Kontinenten empfangen. Bitten um milde Gaben an Erben reicher Eltern und andere dem Fortschritt der Menschenrechte wohlgesonnene sonstige Vermögende in Nah und Fern wurden von hier verschickt. Journalistinnen, Journalisten und sonstige des Schreibens mächtige Freunde ersten, zweiten und dritten Grades wurden von hier als neue Mitglieder umbuhlt. Manche konnte man überzeugen, viele blieben wohlwollend auf Distanz. Spenden wurden von hier an verfolgte, inhaftierte, verwundete Journalisten in Krisenregionen rund um den Globus verteilt. Und von Jahr zu Jahr wuchs hier auch die Anzahl der Aktenordner, Ablagen, Briefumschläge, Dankesschreiben aus aller Welt. Segen gab's keinen, aber mit 'Urbi et Orbi' war man hier im Internet immer verbunden. Gespart wurde an allen allen Ecken und Enden, damit die vereinsinterne Kassenprüfung, das örtliche Finanzamt und 'Transparency International' nichts zu klagen hatten.

Das alles wird jetzt auch weitergeführt und wie sich die Welt derzeit nun mal entwickelt, ist ein Ende notwendiger Hilfen für 'Journalisten in Kriegs-, Krisen- und diktatorisch gelenkter Regionen nicht in Sicht. Help must go on - aber die Lage des 'JhJ-Basislager hat sich seit dem 1. Juli 2016 radikal verändert. In geschätzer Luftlinie von vielleicht 5oo m. von dem alten 'Schlafzimmer-Büro' befindet sich ein 'Stadtteilladen', in dem JhJ in Zukunft eine kleine feine Büroecke angemietet hat. Schreibtisch, Regale ( in Hülle & Fülle ), sogar einen Papierkorb gibt es. Eine WLAN-Verbindung existiert natürlich - funktioniert aber erst nach dem Oktoberfest 2016. Die Mietkosten bewegen sich in einem für die weltweit berüchtigten münchner Verhältnisse schwindelerregend niedrigem (!) Bereich. ( Lob und Dank für die Besitzer dieses erstaunlichen Wohnprojekts in bester städtischer Wohnlage unweit des Ost-Bahnhofs ). Ebenfalls in dem Büroladen vertreten sind diverse Gruppen der lokalen und europäischen Basiskultur wie eine Kindergruppe ( "Eigenwerk und Unsinn" ), der Gitarrenlehrer Armin, ein 'Deutsch-französischer Mini-Club', der 'Verkehrsclub München' ( David gegen Goliath ADAC...) und die Redaktion der 'Haidhauser Nachrichten', der ältesten nicht-kommerziallen Stadtteilzeitung Deutschlands' ( produziert aus "purer Leidenschaft für Lokalpolitik, Kultur, Haidhausen und den Rest der Welt"). Und für diesen verbleibenden 'Rest der Welt' soll in Zukunft auch JhJ zuständig sein....Daß sich dieser Stadtteilladen mit globaler Orientierung in unmittelbarer Nähe des 'Alten Haidhauser Friedhofs' befindet, sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Liegt doch dort im Schatten großer Laubbäume seit dem Sommer 1991 Egon Scotland begraben.

Impressum
JhJ ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein mit Sitz in München.

Journalisten helfen Journalisten e.V.
Lothringer Strasse 11
D-81667 München
Tel. 0049 - 89 - 4470404
jhjgermany[at]t-online.de
www.journalistenhelfen.org

Als gemeinnützige Körperschaft unter der Steuernummer 143/21760407 beim Finanzamt München geführt.
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §10 Absatz 3 MDStV: Carl Wilhelm Macke

Webmaster: Johannes Boie
Titelfotos: English: BR; Startseite: Bettina Rühl; Wir: Hermann Haubrich; Berichte: Reuters; Helfen: Committee to Protect Journalists

Weitere Hinweise:
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Beiträge über „Journalisten helfen JournalistenJhJ.Verdi e.V.