Changing lanes

By Meera Jamal

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Looking at the colourful display of my cakes, that represent beauty, colours, creativity and my passion for them, people who have known me from my journalist days, always ask, “But what about journalism?“. My answer that, “I am happy making cakes“, never seems to satisfy them. They would then go on explaining how well I use to write and how well-appreciated my articles were.

The truth is, making cakes is my escape from the reality around me. It kind of satisfy my innate wish to make things look beautiful, pleasant and appealing — something, that I never achieved working as a journalist. I now help people celebrate their happiness, something, that I hardly did while being a journalist. Read full article. Foto: Privat.

Aus dem Freiluftgefängnis ins Exil

Von Zeynep Mert*

„Lass uns zu Mama gehen, ich mag es hier nicht“, weinte mein Sohn und umarmte seinen Vater auf der Couch in einer Altbauwohnung in Deutschland an jenem Dienstagnachmittag.

Nach drei Stunden Flug fühlte er sich unwohl in der fremden Wohnung, in der er weder sein Spielzeug fand noch sein Spielzelt, in dem wir Bücher gelesen und gekuschelt hatten.

Es war schwer, einem zweieinhalb Jahre alten Kind zu erklären, warum Mama und Papa aus ihrer Heimat geflohen waren in ein Land, in dem sie kaum jemanden kannten und nicht wussten, was sie in Zukunft erwartete. Weiterlesen.

*Zeynep Mert ist eine türkische Journalistin. Sie schreibt unter Decknamen, weil sie Vergeltung gegen ihre Familienmitgieder in der Türkei befürchtet. Deutsch: Tim Neshitov

18 Jahre Haft für äthiopischen Journalisten

Der Journalist Eskinder Nega wurde im September 2011 festgenommen, nachdem er regierungskritische Artikel geschrieben hatte, in denen er den Schutz der Meinungs- und Vereinigungsfreiheit forderte. Im Juni 2012 wurde er wegen terroristischer Straftaten schuldig gesprochen und einen Monat später zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt.

Eskinder Nega ist den äthiopischen Behörden schon lange ein Dorn im Auge. Er wurde bereits acht Mal aufgrund seiner Arbeit als Journalist festgenommen und strafrechtlich verfolgt. Sowohl Eskinder Nega als auch seine Ehefrau Serkalem Fasil, die ebenfalls Journalistin ist, waren zwischen 2005 und 2007 inhaftiert. Serkalem Fasil brachte im Gefängnis ihren Sohn Nafkot zur Welt . . . Weiterlesen.

Singen mit dem Feind

Hass, Unwissen, Korruption und Machthunger vergiften seit Jahrzehnten die Atmosphäre zwischen Kongolesen und Ruandern. Die beiden Nachbarländer haben zahlreiche Kriege geführt. Ethnische Hetze, Falschinformation und Manipulation der Bevölkerung sind allgegenwärtig. Viele Medien in der Region verstärken die Zwietracht statt objektiv aufzuklären. Sie werden so Teil des Problems. Vier junge Reporter und Artisten wollen nun gegensteuern. Fiston Muhindo, Arsène Arky, Maxime Rindiro und Yves Nkuyemuruge haben mit finanzieller Unterstützung der deutschen Botschaft in Kinshasa ein Musikvideo gedreht (siehe Link). In dem Song „Afrika steh‘ auf“ rufen sie zur Versöhnung der beiden Völker auf und ermuntern ihre jungen Landsleute, eine friedliche Gesellschaft zu schaffen. weiterlesen

Zwei Freunde, die uns wichtig bleiben

Von Roman Arens

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Wie in diesem Frühjahr viele Flüchtlinge auf ihrem Weg aus Krieg und Not gestoppt wurden, so mussten auch einst die vor Saddam Hussein in die Türkei geflohenen Kurden wie hunderttausende Leidensgenossen in Schlamm und Kälte ausharren. Sie wurden mit Waffengewalt daran gehindert, aus den schneebedeckten Bergen ins sichere, wärmere Tal abzusteigen. Das Foto hier oben (Privatarchiv Christiane Schlötzer) ist 25 Jahre alt.  weiterlesen

Right at the middle of the scene

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By Tongam Rina

Many people wonder why journalists expose themselves to danger by reporting from war zones or places and situations regarded as difficult. Foolhardy perhaps, but when a truth has to be told, it better be told, even in the face of danger.Most journalists are aware of the dangers that they may have to face while discharging their duties, more so in conflict areas, but still that is not a deterrent. They better be there, at times a little scared or intimidated perhaps, but right at the middle of the scene, where things are unfolding.In many newsrooms across the world, editors and journalists often have verbal duels about assignments from not too safe places. It’s normal for editors to give way to sulking journalists, who refuse to be armchair journalists.  weiterlesen

Angekommen in Hamburg

Nach Monaten auf der Flucht ist Ines Lydie Gakiza wohlbehalten in Hamburg angekommen. Die 29jährige Radiojournalistin aus Burundi musste angesichts der zunehmenden Gewalt und Repression ihre Heimat verlassen. Sie wird auf Einladung der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und mit Unterstützung von JhJ  ein Jahr in der Freien und Hansestadt leben (Foto: HH Stiftung)

Ines Gakiza